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Unser
Isonzo?
Ein
Zauber von Farben,
Düften,
Lichtspiegelungen
und
Nuancen, ein Wechselspiel
zwischen
dem unbeweglichen Fels und dem
fließenden musikalischen Wasser, das sich
zwischen grünblau des Türkis und dem dunkelgrünen
des Malachitgrün bewegt. Der Isonzo ist teilweise aufbauschend,
aber sofort danach beruhigt er sich wieder von neuem und wird im
Flussbett, das er gräbt, immer schöner.
Unser Wein?
Sohn des Isonzos, der Böden, die er nach und nach nässt
je weiter er sich von den Hügeln entfernt, Sohn des Menschen,
der sich um die Rebe kümmert, der die Traube auspresst und
aufmerksam mit erneuerter Technologie und alter Leidenschaft darüber
wacht. Mein Wein? Optimal der von heute, besser der von morgen,
weil er gepflegt wird und zwar dadurch, dass wir von den Ergebnissen
von gestern lernen.
Enzo
Lorenzon
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