| Von antikem
friaulischen Ursprung. Es finden sich Hinweise bis ins weitentfernte
14. Jahrhundert. Es ist eine Rebe, die sehr auf dem Collio
verbreitet ist. Die süßen Filtrate der Ribolla
waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Österrich-Ungarischen
Kaiserreich sehr schwach vorhanden. Nach wechselnden Ereignissen
widersteht diese kräftige Rebe, die spät blüht
und vorzeitig reift, noch heute in den sonnenbeschienensten
und trockensten Gebieten. Es ist eine Traube, die sich für
die verschiedensten Weinerzeugungsverfahren eignet: von der
kohlensauren Einweichung bis zur Fermentierung in Holzfässern.
Deswegen haben wir uns dafür entschieden, sie zu kultivieren,
auch wenn es nicht eine charakteristische Rebe in unserem
Gebiet ist. Die Ribolla verdankt ihren Namen dem charakteristischen,
hohen, malischen Säuregehalt, der in vergangenen Zeiten
den Wein in den Korbflaschen zum „Kochen“ brachte.
Kalte Vorspeisen mit süß-sauren Saucen, Gemüsesorten,
delikater Fisch und gegrillter Fisch, Suppen (vor allem Gemüsecrèmesuppen).
Sehr gut auch als Aperitif.
RIBOLLA GIALLA |
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