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   Rive Alte und Rive di Giare

 

 

 

                                                    Es handelt                                              sich hierbei nicht                                          um Marken von                                     Unternehmen, sondern      um Marken, die ein bestimmtes Produkt   kennzeichnen, das von allen Unternehmen   erzeugt wird, die sich in bestimmten    umweltabhängigen, produktiven und         geschichtlichen Bedingungen befinden           und „freiwillig“ akzeptieren, sich einem                     Kontrollsystem zu unterziehen,                                         das von im                                                Allgemeinen                                               assoziativen                                          Organismen                                         durchgeführt wird (in diesem Fall das Konsortium DOC Friuli Isonzo).
Eine Regulierung oder Herstellungsbestimmung ist obligatorisch. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Vorschriften, an die sich alle daran teilnehmenden Hersteller halten müssen, und stellt somit das erste Garantieinstrument für den Konsumatoren bzgl. Der Eigenschaften des Produkts und die Modalitäten der Herstellung desselben dar. Das Bestehen des Schutzkonsortiums hat daher die Aufgabe, für die Marke zu werben, sie zu bewerten, es zu kontrollieren und es zu schützen. Es übt die Funktion aus, die Eigenschaft, die Qualität und den Ursprung der geschützten Erzeugnisse zu gewährleisten, in diesem Falle die Weine mit dem Namen „RIVE ALTE“ und „RIVE DI GIARE“.

Die Hersteller unterziehen sich der Befolgung von gewissen Qualitätsstandards und den betreffenden Kontrollen. Es ist tatsächlich die Pflicht seitens desjenigen, der eine Verbandsmarke hinterlegt, vorgesehen, eine Benutzungsregulierung dem Einschreibeformular anzufügen, in dem auch die Requisiten (und gegebenenfalls auch die geographische Zone der Zugehörigkeit: die Unterzone) der Subjekte, die die Verbandsmarke benützen dürfen, außer den Qualitätsstandards, den Herstellungsverfahren etc. angezeigt werden müssen, unter Berücksichtigung derer die Erzeugnisse, die den besonderen Namen auf der Etikette der Flasche tragen, hergestellt werden. Der Zweck des Projektes ist an die Identifizierung einer territorialen Situation gebunden, die, da sie wirklich in der Gegend um den Isonzo vorhanden ist, eine Gelegenheit zur Aufwertung sowohl vom technischen, als auch vom kommerziellen Standpunkt aus bieten kann.

Ein großer Einsatz der isontinischen Hersteller ist es, die Weinreben auszuwählen, die am geeignetesten sind, große qualitative Ergebnisse zu bieten und die Eigenschaften enthalten, die an das „Territorium“ gebunden sind. Und es ist gerade dieses Konzept, das unter den Technikern, Journalisten, Restaurantbetreibern und Konsumatoren verbreitet werden soll. Wenn einige Weinreben in besonderen Sektoren des Territoriums und mit bestimmten Weinbaumodellen sich mit beträchtlichen Eigenschaften entfalten können im Gegensatz zu anderen, ist man im Besitz einer Gelegenheit, die zweifelsohne von technischem Interesse ist, und die auch kommerziell verwendet werden kann. Es wurden Studien zur Aufteilung in Zonen durchgeführt, die zur Unterteilung von Zonen in zwei einheitliche Gegenden hinsichtlich der Typologie von Böden und Klima führte. Insbesondere unterscheidet sich das Territorium rechts des Flusses durch die kalkarmen Böden, die reich an edlen und mit rotem Kieselstein vermischten Ton sind, während die auf der linken Seite sich stattdessen sehr kalkhaltig dank des Vorhandenseins an weißem Kieselstein erweisen. Der Isonzo als vereinigendes Element zeichnet ständig das Territorium mit seinem Verlauf, seinen Verschiebungen, den Überschwemmungen und der Auswaschung von edlen organischen Substanzen. Die Temperatur ist dank der thermoregulierenden Tätigkeit des Meeres und der Berge, die die Ebene umschließen und das Eindringen von Nordwinden bremsen, optimal. Die Gegend eignet sich zur Herstellung von vorwiegend weißen Trauben, wodurch man Weine mit hoher Intensität und eleganten und harmonischen Aromen erhält. Auch eine aufmerksame Herstellung von roten Trauben kann den Rotweinen Struktur und Farbe mit intensivem und samtigen Geschmack verleihen.

Daher wird die Zone, die eine höher gelegene Ebene umfasst, die kalkarme, aber nicht vollständig durchlässige Böden enthält und in der rote Kieselsteine vorhanden sind, „RIVE ALTE“ (HOHE UFER) genannt.
In ihrem begrenzten Gebiet mit Weinbergen, in denen guyot mit in den Boden gerammten oder doppelt umschlagenen Spalierbäumen und mit einer minimalen Dichte von 4000 Weinstöcke pro Hektar bewirtschaftet wird, kann man nur Pinot grigio, Chardonnay, Sauvignon, Tocai friulano und Merlot herstellen. Die Zone links des Ufers, die näher am Meer liegt, hat vorwiegend Böden mit weißen Kieselsteinen, die den Boden sehr kalkreich machen und auf dem eine gute Grundwasserbewegung vorhanden ist, wird „RIVE DI GIARE“ genannt. Die Verschiedenartigkeit in der Herstellung mit den gleichen Bedingungen der ersten Unterzone sind Pinto grigio, Sauvignon, Malvasia istriana, Refosco dal Peduncolo rosso und Merlot.

Jedes Jahr nimmt eine Probekommission, die aus den Herstellern der beiden Zonen besteht, zusammen mit „Meinungsführern“ (opinion leader) des Sektors, Weinproben der Weine vor, die die Verbandsmarke erhielten. Dies ist ein wichtige Augenblick der Bewertung, jedoch vor allem eine Gelegenheit zum Vergleich und der Ausbildung für die Unternehmen, die am Projekt teilnehmen.


© Azienda Agricola Lorenzon

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